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(14) Allmähliche Selbstvernichtung ?

    Viele Anzeichen sprechen dafür, dass die Menschheit im Begriff ist durch ihre maßlose Habsucht und ihre Gier nach höherer Lebensqualität sich allmählich selbst zu vernichten

    Der Verbrauch an fossilen Brennstoffen (Kohle, Öl, Gas) ist in den letzten 200 Jahren dramatisch angestiegen. Zwangsläufig hat sich dadurch der Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) gewaltig erhöht.

    Bis zum Beginn der industriellen Revolution Ende des 19. Jahrhunderts war der Brennstoffverbrauch auf der Erde mit einer Bevölkerung von weniger als einer Milliarde Menschen bedeutungslos niedrig. Raumheizungen verbrauchten kaum mehr Brennmaterial als nachgewachsen ist, Kraftwerke gab es nicht, die Industrie war bedeutungslos und von einem Verkehr in der heutigen Größenordnung war nicht zu sprechen; gab es doch weder Autos noch Flugzeuge. Im Großen und Ganzen bestand ein Gleichgewicht zwischen der Kohlenstoffmenge, die beim Verfeuern von Brennstoffen mit dem Kohlendioxid in die Luft abgegeben und der Kohlenstoffmenge, die von Pflanzen und dem Wasser aus der Luft aufgenommen wurde.

    Die Verhältnisse haben sich in den letzten 200 Jahren grundlegend geändert. Auf der Erde leben zurzeit 6,5 Milliarden Menschen. Heute werden jährlich etwa 3,6 Milliarden Tonnen Kohle und 3,6 Milliarden Tonnen Erdöl verbraucht. Dazu kommt noch Erdgas in einer Menge, die 2 Milliarden Tonnen Erdöl entspricht.

    Zu Beginn der Industrialisierung hätte auf der gesamten Erde jede Familie jährlich mindestens 15 Tonnen Kohle und 26 Tonnen Öl verbrennen müssen um die gleiche Menge an Kohlendioxid in die Atmosphäre abzugeben die wir heute emittieren. Diese Zahlen muss man sich mehrmals durch den Kopf gehen lassen um die extreme Erhöhung des Brennstoffverbrauches in den letzten 200 Jahren zu erahnen.

    Die fossilen Brennstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas sind Umwandlungsprodukte von Pflanzen und Tieren, die bis vor 100 Millionen Jahren gelebt haben. Die Natur hat viele Jahrtausende gebraucht um so viel Kohlenstoff in Pflanzen und Tieren einzulagern, wie wir heute in einem einzigen Jahr verbrennen. Und wie allgemein bekannt ist, entsteht bei der Verbrennung von Kohlenstoff das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2).

    Weltweit werden pro Erdenbürger, egal ob schwarz oder weiß, jung oder alt, jährlich mehr als 4 Tonnen, bzw. 4000 kg Kohlendioxid in die Luft geblasen. Das sind über 20 Milliarden Tonnen. Nur allzu logisch ist, dass diese exorbitante Menge den sog. Treibhauseffekt verstärkt und damit zum Klimawandel beiträgt.

    Die 1,3 Milliarden ehrgeizigen und arbeitswilligen Chinesen und eine Milliarde Inder suchen Anschluss an den westlichen Lebensstandard und möchten ebenfalls Kühlschränke, Autos usw. haben. Dadurch wird sich die in die Atmosphäre abgegebene Kohlendioxid-Menge nochmals beträchtlich erhöhen.

    Obendrein leben in den Entwicklungsländern 2,4 Milliarden Menschen, das ist fast ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung, die noch wie seit eh und je mit Feuerholz und Dung kochen und heizen. Auch sie werden früher oder später nach besseren Lebensverhältnissen streben.

    Selbst wenn wir unseren Lebensstandard auf das Niveau von vor 200 Jahren senken würden, – d.h. keine Autos, Flugzeuge, Industrien, Kraftwerke, elektrische Beleuchtung, Zentralheizungen, Bäder und dergleichen – würde ein CO2-Problem bestehen mit gravierenden Auswirkungen auf unsere Nachfolger, denn inzwischen gibt es mehr als sechs mal so viele Menschen auf der Erde wie damals. Und alle Erdenbürger brauchen Energie, mindestens zum Kochen.

    Klimaänderungen dürften sich schon im gehäuften Auftreten von Naturkatastrophen anzeigen. Es ist weder Schwarzmalerei noch eine bewusste Verunsicherung der Bevölkerung, sondern leider eine ernstzunehmende Tatsache, dass es in Zukunft noch häufigere und größere Naturkatastrophen geben wird als bisher.

Dazu einige Angaben aus verschiedenen Berichten:

Aus Klima News: Vierter UN-Klimareport, Teil 1

    Seit 1750 ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre um ein
Drittel gestiegen.

    Seit 1900 ist die Temperatur weltweit um 0,74° C gestiegen.

    Elf der zwölf vergangenen Jahre sind unter den zwölf
wärmsten seit Beginn der Temperatur-Aufzeichnungen um 1850.

    Der Meeresspiegel ist im zwanzigsten Jahrhundert um 17 cm gestiegen, seit 1993 steigt er durchschnittlich um 3mm pro Jahr.

Aus Klima News, zweiter Teil des UN-Klimareports

    Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlage von Milliarden von Menschen.

    Der Vorsitzende des Weltklimarates Rajendra K. Pachauri warnte vor Ernteeinbrüchen, Überschwemmungen und Artensterben.

    Allein in den Mündungsdeltas asiatischer Flüsse werde der Anstieg des Meeresspiegels eine Milliarden-Bevökerung treffen.

    Martin Parry sagte: Fluten, Wirbelstürme, Dürre- und Hitzeperioden werden immer mehr Menschen gefährden.

    Stephan Singer, Klimaexperte der Umweltstiftung WWF Europa, sagte, die Auswirkungen des Klimawandels seien viel drastischer als vor einigen Jahren erwartet. Eine

    Erwärmung um ein bis zwei Grad führe zu einem Meeresspiegelanstieg um vier bis sechs Meter. Dann sind die Städte wie New York, Amsterdam und Tokio dem Untergang geweiht.

Aus dem Bericht: Klimaexperten schlagen Alarm:

    Den Experten zufolge können die Folgen des Klimawandels nur noch abgemildert werden - aufhalten lässt er sich nicht mehr.

    Um die Erderwärmung noch abzumildern, müsse der Verbrauch von fossilen Brennstoffen Öl, Gas und Kohle drastisch gesenkt und bis zum Jahr 2050 auf null zurückgefahren werden.

    Diese Angaben und weitere Daten und Berichte können mit google aus dem Internet abgerufen werden mit den Suchworten: „UN Klima“ sowie „Klima“

    In den Medien erscheinen immer wieder Meldungen nach denen die Aussagen der Experten über den Klimawandel nur vorgeschoben seien. Die Verhältnisse an einzelnen Stellen auf der Erde hätten sich umgekehrt verhalten als es nach den Experten zu erwarten wäre. Aber nur naive Menschen können annehmen, dass sich Änderungen in der Natur nur kontinuierlich, d.h. linear vollziehen. Zahlreiche Einflüsse, wie z.B. Änderung der Energieabstrahlung der Sonne, können die Entwicklung kurzfristig – geschätzt bis zu zehn Jahren – beeinflussen. Deshalb sind zur Beurteilung des Klimawandels nur langfristige Beobachtungen aussagefähig.

    Vergehen wir uns nicht an unseren Nachkommen? Wenn nicht unsere Kinder, spätestens unsere Enkel und Urenkel werden uns dafür verurteilen, dass wir zur Erhöhung unseres Reichtums und unseres Lebensstandards die Naturschätze ausgebeutet, die Lebensbedingungen auf der Erde dramatisch verschlechtert und somit nicht nachhaltig gehandelt haben. Dies gilt besonders für viele US-Amerikaner, die Bilderberger und für die Mitglieder des CFR, (Council on Foreign Relations), die keinerlei Rücksicht auf die CO2-Situation auf der Erde nehmen sondern nur nach Erhöhung ihres Reichtums und ihres Lebensstandards streben. Auch ihre Nachkommen werden sie einst nach ihren Taten beurteilen.

Infos zu CFR gibt es im Internet mit google-Suche.
Suchwort: Council on Foreign Relations.

In der folgenden Liste antippen: Council on Foreign Relations – Wikipedia

(deutsche Version)

Infos zu den Bilderbergern sind zu bekommen mit google-Suche. Suchwort: Bilderbeger

Der folgenden Liste können viele interessante Beiträge entnommen werden.

Über die Bilderberger gibt es auch ein hoch interessantes Buch mit ausführlichem Inhalt, erschienen im Jochen Kopp Verlag. Titel:

Bilderberger Das geheime Zentrum der Macht
ISBN-13:978-3-938516-35-5 bzw.
ISBN-10: 3-938516-35-6

    Eine weitere Bedrohung der Menschheit ist die Menschheit selbst. Um 1800 gab es weniger als eine Milliarde Menschen auf der Erde. Nur 200 Jahre später ist die Zahl der Menschen auf über sechs Milliarden angewachsen. In nur zwei Jahrhunderten hat sich demnach die Menschheit explosionsartig auf das Sechsfache vermehrt.

    Wie viele Menschen kann die Erde unter günstigsten Voraussetzungen wohl ernähren? Sicher nicht nochmals das Sechsfache. Folglich muss der Mensch etwas unternehmen um den unbeschränkten Zuwachs zu verhindern, denn natürliche Feinde hat der Mensch nicht.

    Um spätere Verteilungskämpfe der Menschen durch Nahrungsmangel zu verhindern müssen wir unser Denken ändern. Alle Religionen und alle Staaten dürften besonders in Gebieten, in denen sich schon jetzt die Menschen nicht selbst ernähren können, den Zuwachs nicht noch fördern.

    In früheren Zeiten, als es genügend Platz auf der Erde gab und unbeschränkte Möglichkeiten, weitere Menschen zu ernähren, war es nicht falsch durch viele Kinder den eigenen Glauben und den eigenen Einfluss (Macht) auf der Erde zu vermehren. Geht es jedoch so weiter, dann wird es unweigerlich zu Verteilungskämpfen kommen. Heute den Gebrauch von Verhütungsmitteln zu verbieten ist weltfremd und die Vermehrung durch Unterdrückung der auch den Menschen angeborenen Triebe und Enthaltsamkeit zu fordern ist lebensfremd.

    Aus den vorstehenden Überlegungen kann gefolgert werden, dass schon in den nächsten einhundert Jahren Millionen von Menschen verhungern müssen, wenn wir unser Denken und unser Verhalten nicht ändern. Wie kleinlich dagegen sind alle derzeitigen, auch noch so gut gemeinten und großzügigen Hilfsprogramme.

Anmerkung: Um unseren Nachfolgern eine lebenswerte Situation zu ermöglichen sollten wir versuchen die Gefahren durch emittiertes CO2 und den Bevölkerungs-zuwachs zu erkennen und das auch unseren Mitbürgern zu vermitteln. Voraussetzung zum Umdenken und Umsteuern ist doch, dass die Zusammenhänge erst einmal bekannt werden.

8.2.09 18:44


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